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Digitale Ausstellung

Gustav Klimt – Wegbereiter der Moderne

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Gustav Klimt (1862-1918) steht für eine Epoche die bis heute fasziniert und nachklingt: die Moderne. Der Künstler hat ganz besonders in Wien seine Spuren hinterlassen und gemeinsam mit seinen Wegbegleitern, darunter v.a. Josef Hoffmann, Otto Wagner, Joseph Maria Olbrich, Richard Gerstl, Egon Schiele und Oskar Kokoschka, die Zeit um 1900 entscheidend mitgeprägt. 2012 wäre Gustav Klimt 150 Jahre alt geworden. Ganz Wien feierte in diesem Sinne und stellte das gesamte Jahr unter das Motto „Gustav Klimt und die Geburt der Moderne“.

Das Wien an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert war neben Paris, München oder London einer der Geburtsorte der Moderne, als Reichs- und Residenzstadt der österreich-ungarischen Monarchie ein geistiger Mittelpunkt Europas und mit über zwei Millionen Einwohnern im Jahr 1910 die fünftgrößte Stadt der Welt. Bildende Kunst, Literatur, Musik, Architektur und Wissenschaft erlebten einen Höhepunkt, es entstand Neues und Wegweisendes und das in einer Dichte und Geschwindigkeit, die ihresgleichen sucht. Künstlerisch spiegelt das Werk von Gustav Klimt diesen Weg von der „Ringstraßenzeit“ des Historismus bis in die Anfänge der Abstraktion ganz einzigartig wider. Seine bedeutendsten Meilensteine auf dem Weg zum „Gesamtkunstwerk“ werden in den Texten näher beleuchtet.