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Performance im Rahmen des „Moonride Festivals 2018

Der „game-boy music club“ (gbmc), der u.a. zur Eröffnung der Ars Electronica 2011 in Linz auftrat, besteht seit Sommer 2002; der gbmc ist eine Initiative der Spielgemeinschaft GB Vienna. Gespielt wird mit den Musikprogrammen nanoloop, little sound DJ und pocket noise. Der gameboy (TM) der Firma Nintendo wird dabei als Musikinstrument verwendet. Die Spielgemeinschaft GB Vienna setzt sich aus micromusic-begeisterten Spielern und Spielerinnen zusammen, die Zielsetzung ist der allgemeine und einfache Zugang zur unendlichen Welt der jetztzeitigen Musik.

Die Spielgemeinschaft GB Vienna ist jederzeit offen für neue MitspielerInnen (Amateure und Profis aller Altersstufen) und nicht auf die Kleinstspielkonsole gameboy (TM) fixiert. Im Sommer 2002 beschließen Herbert Weixelbaum und Wolfgang Kopper “irgendwas mit gameboys” zu machen…. Herbert Weixelbaum arbeitet schon länger mit dem nanoloop Programm auf gameboy, internationale Tests in Wien und New York zeigen, dass die Akzeptanz bei geneigtem Publikum gegeben ist. Chris Kummerer hat schon vor einiger Zeit sein pocketnoise Programm bis nach Schottland getestet. Eine CD mit Elektrogrössen von pita bis pyrolator ist längst erschienen. Bei der Ars Electronica spielt ein gameboyzz orchestra. Die Elektrokunst hat also – mit Augenzwinkern- die Kleinstspielkonsole abgegrast….aber wem gehört das „Instrument“, wem die Musik? Bei all dem wurde wieder mal die wirklichen Entscheidungsträger der Jetzt- und Morgenzeit vergessen, die, die mit schnellen Fingern und desinteressiertem Blick dem Erwachsenentreiben zusehen und sich ihren Teil denken… . Dieser Sommer 2002 wurde also zur Beantwortung der Frage genutzt, ob der Zugang zum jetztzeitlichen Musikmachen nur Kindern ab 21 geöffnet sein soll, oder ob es darunter auch geht…, dürfen Amateure Spaß am Musikgenerieren haben, müssen Jugendliche mit Instrumenten aus der Steinzeit (oder fragwürdigen “be a star” Aktionen) ihren Erstkontakt zu einer Welt der Wunder und Enttäuschungen haben? Teile dieser Fragen sind bereits beantwortet, an geeigneten Orten getestet worden. Als Nebenprodukt entstand in Wien eine großartige Spielgemeinschaft aus AmateurInnen und MusikerInnen, die als Konsequenz andere Städte herausfordern wird.